Cobi 24592 Wartburg 353 Tourist + Caravan – Speed Build Review

Heute gibt es zwar etwas nicht militärisches, aber dennoch etwas, das durch die hier vorgestellten Panzer erst entstanden ist. Auch mit einem Wartburg konnte man in den Urlaub fahren.

Hersteller: Cobi
Set-Nummer: 24592
Thema: City
Erscheinungsjahr: 2019
Anzahl Teile: 255
Anzahl Figuren: 0
Ab Alter: 6
Aufbauzeit ca.: 45 Minuten
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Dieses Modell wurde von 1966 bis 1988 produziert und kam in zahlreichen Varianten und für verschiedene Einsatzgebiete auf den Markt. Es gab ihn als Kombi, Limousine, Pick-Up, Ralleywagen, Kübelwagen und sogar mit Gasturbinen-Antrieb.

Qualität der Klemmbausteine

Eigentlich kann man sich diesen Teil sparen, da Cobi auf einem sehr hohen Niveau innerhalb der EU produziert und die Qualität stets gleichbleibend ist. Lediglich die Aufkleber stoßen hier ein wenig säuerlich auf. Neben den kleinen DDR Stickern, die man auf den Fenstern, die ohnehin bedruckt sind, auch noch hätte drucken können, werden beim Wartburg beide Fensterseiten vollflächig überklebt. Die allgemeine Diskussion um die Aufkleber finde ich teils übertrieben, da es sich manchmal nicht anders lösen lässt. Aber die überklebten Fenster sehen einfach nur fürchterlich aus.

Die Aufbauanleitung

Die Anleitung ist im gleichen Stil aufgemacht, wie man es auch von den Panzermodellen kennt. Neue Schritte sind farbig, alte ausgegraut. Gleich auf der ersten Seite fallen uns allerdings große Aufkleber entgegen, die über die komplette Fensterfront geklebt werden. Das sieht am Ende wirklich nicht schön aus. Bauabschnitte gibt es bei diesem Modell nicht, auch wenn 2 Tüten enthalten sind, auf denen eine 2 steht. Diese werden allerdings schon direkt am Anfang verbaut. Der Wartburg nimmt 20 Bauschritte in Anspruch und der Wohnwagen noch einmal 40, sodass wir auf insgesamt 60 Bauschritte kommen.

Der Aufbau

Den Anfang macht der Wartburg 353. Hier bauen wir in den ersten Schritten die Karosserie samt Radkästen. Das strahlende Blau sieht dabei wirklich cool aus. Frontpartie und Heck bestehen aus je 2 großen, bedruckten Formteilen, in die ledeiglich noch die Stoßstangen gedrückt werden müssen. Nach wenigen Bausteinen beginnt bereits der Innenausbau. Das Fahrzeug bekommt sein Lenkrad und 2 Sitze.

Als nächstes sind die schönen, teils bedruckten Fenster an der Reihe, von denen man nach 2 überdimensionalen Aufklebern nicht mehr viel sehen kann, außer einer unschönen Klebefläche. Ein Druck wäre hier durchaus möglich gewesen. Nach 20 kleinen Bauschritten ist das Auto bereits fertig.

Jetzt widmen wir uns dem Wohnwagen, was unschwer an der deutlich anderen Farbe zu erkennen ist. Auch hier starten wir mit der Karosserie und den Radkästen. Durch 4 dünne Plates wird der Boden noch einmal verstärkt. Der Innenraum hat seine ersten Fliesen bekommen und eine Sitzgelegenheit für kleine Pausen ist ebenfalls schon vorhanden.

Zur Sitzbank gesellt sich jetzt auch noch ein kleiner Klapptisch, der sich allerdings nicht klappen lässt. Ein weiteres Formteil bietet einer Cobi Figur eine Sitzgelegenheit. wie wir sie auch aus dem Famo oder dem Kübelwagen kennen. Nachdem auch eine Spüle nebst Kochstelle verbaut wurde, geht es Schlag auf Schlag mit den Wänden und bedruckten Fenstern. Bevor das Dach aufegsetzt wird, ist die ganze Konstruktion recht wackelig und man drückt immer wieder Steine heraus, wenn man von oben neue platzieren möchte. Nach der letzten Reihe Plates und dem Dach ist jedoch alles sehr stabil.

Während die Seitenfenster aus transparenten Teilen bestehen, ist das Fenster an der Front auf weißen Wedges gedruckt worden. Auch die Eingangstür ist ein großes, bedrucktes Formteil. In diesem Maßstab wäre eine gebaute Tür auch etwas klobig geworden. Nachdem auf dem Rückfenster der einzige Aufkleber des Wohnwagens angebracht wurde, können wir ihn auch durch leichtes Verdrehen an den Wartburg koppeln.

Fazit:

Das Fahrzeug gefällt mir sehr gut und es bekommt einen schönen Platz in meiner Sammlung neben den etwas kleineren Trabbis. Der einzige Punkt, der mich wirklich stört, sind die großen Aufkleber auf den Scheiben. Hier hätte man durchaus drucken können. Insbesondere auf den transparenten Steinen, wo man direkt auf die Klebefläche schaut, sieht das wirklich schäbig aus.

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