Cobi 3037 Leopard 1 – Speed Build Review

Den Leopard 2 haben wir bereits vorgestellt. Da darf der Vorgänger natürlich nicht fehlen. Dieser wurde überarbeitet und ist zusammen mit dem Leopard 2 vor kurzem erschienen. Wir bauen ihn zusammen und vergleichen ihn dann mit dem Leopard 2.

Hersteller: Cobi
Set-Nummer: 3037
Thema: Military
Erscheinungsjahr: 2019
Anzahl Teile: 600
Anzahl Figuren: 1
Ab Alter: 8
Aufbauzeit ca.: 2 Stunden 30 Minuten
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Eigentlich stellt man ja erst den Leopard 1 und danach den Leopard 2 vor. Da das Interesse an der aktuelleren Version jedoch deutlich größer ist, haben wir dieses vorgezogen. Vergessen wollen wir den Vorgänger aber trotzdem nicht. Der Leopard 1 ist der erste deutsche Kampfpanzer der Nachkriegszeit und sogar heute noch in der einen oder anderen Armee aktiv im Einsatz. Er wurde 1963 vorgestellt und in Deutschland 2003 endgültig außer Dienst gestellt. Was zu dem Zeitpunkt nicht verkauft werden konnte, wurde zerlegt oder verschrottet. Insgesamt wurden bis 1984, in verschiedenen Varianten, 4744 Leopard 1 gebaut.

Qualität der Klemmbausteine

Wie erwartet hat sich Cobi nicht verschlechtert und bleibt auf hohem Niveau. Alles passt perfekt und Fehlteile gibt es nicht. Leider ist dieser Leopard ein Modell aus der WoT Serie. Das bedeutet jede Menge Aufkleber, von denen ich allerdings keine angebracht habe. Man kann ja durchaus coole Bezeichnungen in altdeutscher Schrift als Sticker beilegen. Aber man sollte wenigstens die Hoheitsabzeichen, insbesondere das Balkenkreuz drucken. Mit viel transparenter Folie umzu sieht das am Modell nicht sonderlich schön aus.

Die Aufbauanleitung

Statt der schönen Karte bei den WW2 Modellen springt uns hier ein ebenso großer Stickerbogen an. Ansonsten ist die Anleitung wie man es von Cobi gewohnt ist. Durch das Ausgrauen der alten Bauschritte lassen sich neue Teile recht einfach anbringen. Nach 3 Bauabschnitten mit insgesamt 104 Bauschritten ist das Modell, ohne Aufkleber, fertiggestellt.

Der Aufbau

Wir beginnen natürlich auch bei diesem Panzer mit der Wanne und verbauen dafür wieder reichlich Platten und große Bricks. Im Vergleich mit vielen WW2 Modellen ist der Unterbau jedoch nicht ganz so massiv und weist hier und da auch mal Lücken auf. Die Stabilität leidet darunter aber nicht. Bevor die ersten Verkleidungen gesetzt werden, platzieren wir bereits die ersten Laufräder. Danach geht es mit kleineren Bauschritten weiter, die per Baurichtungsumkehr nach und nach an den Panzer gesteckt werden. Das Heck ist wirklich gelungen und sieht klasse aus. Die Front wirkt dagegen eher unfertig und hätte durchaus noch ein paar Fliesen vertragen können. Immerhin sieht man so, dass dieses Modell aus Noppensteinen gebaut wurde.

Wie beim Leopard 2 wird auch hier ein spezieller Motor verbaut, wenn auch nicht annähernd so detailreich. Dafür hat man sich bei den Rädern am Nachfolger orientiert. Es müssen wieder 28 Räder in Gummis gepresst werden. Danach merkt man seine Finger deutlich. Beim Aufstecken ist die Richtung wichtig. Die inneren Reihen haben eine andere Ausrichtung als die äußeren Reihen. Andernfalls würden sich die Räder nicht drehen. Nachdem auch die Ketten aus 98 Kettengliedern gebaut und angebracht wurden, kann der Rest der Wanne verkleidet werden. Weiter geht es dann mit dem Turm.

Beim Turm bin ich mir nicht so ganz sicher, was ich davon halten soll. Einerseits kommen hier wirklich coole Bautechniken zum Einsatz, die ihm viele Details verleihen. Andererseits hat man sich bei den Luken wohl nur wenig Gedanken gemacht. Diese wurden eher lieblos und unpassend verbaut. Sie stehen leicht schräg und überlappen die Fliesen. Das sieht nicht schön aus. Zudem befindet sich im Inneren auch nur 1 Stud, auf dem man keine Figur fixieren kann. Der Panzerkommandant mit seinem Fernglas muss sich daher einen anderen Platz suchen, um Ausschau zu halten.

Leopard 1 vs. Leopard 2

Auch wenn das neue Modell 264 Noppensteine mehr enthält, muss sich der Leopard 1 einem Vergleich stellen. Das Heck hält einem Vergleich definitiv stand. Beide Modelle sehen von hinten klasse aus. Schaut man dagegen auf die Front, ist der Leopard 2 deutlich detaillierter und alle Noppen wurden mit Fliesen verkleidet, die zum Teil auch bedruckt sind. Der Blick von der Seite und von oben zeigen nur in der Größe sichtbare Unterschiede. Hier hat auch der Leopard 1 sehr schöne Details zu bieten, wenn da nicht die seltsame Bautechnik der beiden Luken wäre. Zudem lässt sich auch die Motorklappe nur sehr schwer öffnen. Mit kurzen Fingernägeln braucht man schon einige Versuche.

Fazit:

Für mich war es keine Frage, ob ich das Modell kaufe oder nicht. Ich wollte beide haben. Wer einfach nur einen deutschen Panzer abseits der WW2 Modelle haben möchte, sollte sich eher für den Leopard 2 entscheiden. Preislich liegen sie sehr eng beieinander. Für einen minimalen Aufpreis gibt es beim Leopard 2 ganze 264 Noppensteine und damit viele Details mehr. Insgesamt gefällt mir der Leopard 1 jedoch sehr gut. Nur mit der Front und den beiden Luken im Turm bin ich nicht wirklich zufrieden. Von den Aufklebern will ich hier gar nicht reden. In der WoT Serie hat fast jedes Modell reichlich Sticker. Dafür gibt es dann aber auch einen Code, mit dem man man ein paar Extras und einen begrenzten Premium Zugang im Spiel bekommt.

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