COBI 2519 Tiger 131 – Speed Build Review

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Ich habe zwar die aktuellste Version des Tiger I in grau, aber der Tiger 131 ist in seiner überarbeiteten Version nicht nur detaillierter, sondern hat auch eine eigene Geschichte und noch heute kann man diesen Panzer in seiner ganzen Pracht und auch fahrtüchtig bewundern.

Hersteller: Cobi
Set-Nummer: 2519
Thema: Military
Erscheinungsjahr: 2019
Anzahl Teile: 550
Anzahl Figuren: 2
Ab Alter: 6
Aufbauzeit ca.: 1 Stunden 10 Minuten

Da ich mir schon einige Videos vom realen Tiger 131 angesehen habe und Cobi eine überarbeitete Version auf den Markt gebracht habe, dachte ich mir, es ist an der Zeit, dieses Modell zu kaufen und zu bauen.

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Der Tiger 131 war ein Tiger I (Sd.Kfz. 181), der in Afrika im Einsatz war. Das dürfte auch unschwer an seiner Tarnfarbe zu erkennen sein. Nach schweren Treffern von Churchill Panzern des 48. königlichen Panzerregiments war der deutsche Tiger zwar nicht zerstört, aber kampfunfähig. Die Besatzung verließ den Panzer und so fiel er den Briten am 21. April 1943 in die Hände. Diese haben ihn bis zur kleinsten Schraube untersucht und später auch mit Teilen anderer zerstörter Tiger I repariert. 1951 wurde er an das britische „The Tank Museum“ übergeben. 1990 wurde er erneut restauriert und bekam die Maschine eines Königstigers, da die original Maschine des Tiger 131 zu Ausstellungsszwecken in Teile zerschnitten wurde. Seitdem ist er der weltweit einzige funktionsfähige Tiger und kann in diversen Videos auf YouTube in Aktion bewundert werden.

Qualität der Klemmbausteine

Bei diesem Modell gibt es einige Bauteile, bei denen man wirklich kräftig drücken muss, um sie zu verbinden. Die Hinges am Geschützturm haben sich hartnäckig geweigert und ich musste einiges an Kraft aufwenden. Ein Kettenglied und 1 Brick waren nicht vollständig entgratet, sodass ich noch einen kleinen Rest Material mit dem Fingernagen abkratzen musste. Die Klemmkraft aller Bausteine ist enorm. Verbaut man sich bei einer Fliese, hat man schon fast verloren. Kein Teiletrenner konnte sie wieder lösen. Erst ein Cutter kam zwischen die beiden Steine und ich konnte die Fliese anheben. Alles andere war wieder in der gewohnten Cobi Qualität und der Panzer dürfte auch problemlos das Kinderzimmer überleben, wenn man mal von einigen Dekoteilen und dem Geschütz absieht.

Das Set kommt gänzlich ohne Aufkleber aus. Auch an die Beschädigungen des Panzers hat man gedacht und diese aufgedruckt.

Die Aufbauanleitung

Die Anleitung ist wieder einmal watscheneinfach. Neue Bausteine werden auf ausgegraute Bauschritte gesetzt. Auch die Anzahl der zu verbauenden Teile pro Schritt bewegt sich im niedrigen, einstelligen Bereich. Insgesamt gibt es 3 Bauabschnitte mit insgesamt 84 Bauschritten. Die obligatorische Karte mit den Daten des Modells fehlt hier natürlich auch nicht.

Der Aufbau

Der Aufbau dieses überarbeiteten Modells lässt sich kaum mit dem grauen Tiger I vergleichen. Auch wenn die Wanne recht identisch ist, wird hier anders gebaut. Nahezu der gesamte Unterbau ist Pechschwarz und es gibt keinerlei bunte Farben zur Orientierung, wie man es von einigen anderen Herstellern gewohnt ist. Nach einigen Lagen Plates und Bricks kam dann aber auch endlich der Sandton zum Einsatz.

Mit der Verkleidung der Wanne kamen auch die ersten bedruckten Steine zum Einsatz und davon gibt es in diesem Set reichlich. Abgesehen von einigen Dekoelementen kommen an dieser Stelle große Fliesen zum Einsatz, die für einen schnellen Fortschritt sorgen. Bei den Laufrollen muss man ein wenig aufpassen, dass sie an die richtigen Stellen gesetzt werden, sonst bekommt man spätestens beim Aufziehen der Ketten Probleme. Ich habe, schlau wie ich war, die großen Rollen auf die großen Achsen und die kleinen Rollen auf die kleinen Achsen gesetzt. Natürlich war das falsch und irgendwie wollten die Ketten nicht passen. Wenn man aber gelegentlich auch mal auf die Anleitung schaut, kann sowas nicht passieren.

Ich war froh, als die Kettenglieder alle verbunden waren, auch wenn es in diesem Fall nur 34 Große pro Seite sind. Sie lassen sich recht einfach verbinden. Abschließend kam noch ein wenig Deko am Heck und der Bau des Geschützturms konnte beginnen. Dieser ist deutlich größer als beim grauen Modell und verwendet mehr Noppensteine.

Nach Vollendung des Turms war der Panzer fertig gestellt und der Bau der Figuren konnte beginnen. In diesem Fall handelte es sich nicht um Soldaten, sondern um Mitarbeiter des Museums, in dem der Panzer ausgestellt wird. Für gelegentliche Instandsetzungsarbeiten steht den beiden eine kleine Kiste mit Werkzeug zur Verfügung.

Bei gleichartigen Modellen bietet sich natürlich ein direkter Vergleich an. Da ich auch das neue Modell in grau besitze, habe ich beide nebeneinander gestellt und sofort deutlich Unterschiede gesehen.

Während die Front nur unwesentlich verändert wurde, hat das Heck eine deutliche Aufhübschung bekommen. Die nackte Noppenplatte ist verschwunden und wurde durch eine bedruckte Fliese abgedeckt. Zudem gab es noch diverse kleine Details, die am grauen Modell nicht zu finden sind. Der Geschützturm hat deutlich an Höhe gewonnen und liegt nun komplett auf der Wanne auf. Auch die kleinen Nebelwerfer gibt es nur am Tiger 131. Da die Wanne recht identisch ist, laufen auch die Ketten bei beiden Modellen sehr flüssig. Es muss kein Druck ausgeübt werden und auf glatten Untergründen rollen beide Panzer ohne Probleme.

Fazit:

Auch wenn man schon den Vorgänger oder das graue Modell hat, lohnt sich die überarbeitete Version für den Sammler. Es gab sichtbare Neuerungen und vor allem der Turm hat an Größe und Details gewonnen. Den Kauf habe ich definitiv nicht bereut.

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